| Mountainbike-Downhill auf den Sorata Singletrails |
Pernie And Vreni Around The World
Zwölf Monate, vier Kontinente und 25 Länder. Einmal um die Welt in einem 1981er Mercedes-Bus oder einfach nur mit einem Rucksack. Folgt unserem Weltreise-Blog von der Besteigung des Ararats, dem Roadtrip durch Osteuropa in den Libanon, Backpacking durch Indien, dem Himalaya-Trekking im Annapurna, den Inseln, Stränden und Tempeln Südostasiens, bis nach Ozeanien und Südamerika.
Freitag, 18. Mai 2012
Downhill-Mekka Sorata
La Paz hat eine Mountainbike-Szene wie wohl sonst kaum eine andere Stadt in Südamerika. Das ist sicherlich einer der bekanntesten Downhill-Strecke der Welt, der Death Road, zu verdanken. Meist sind es aber bike-unerfahrene Backpacker, die sich diesem "Thrill" aussetzen. Wir waren zwar von der Landschaft angetan, die Strecke aber langweilte uns. Die Sorata Trails waren da schon eine ganz andere Geschichte. In der phänomenalen Hochgebirgslandschaft der Cordillera Real fährt man hier auf absolut genialen Singletracks, die ein Maximum an Fahrtechnik voraussetzen. Am 16. Mai hat uns Alistair, der Inhaber der Bike-Pioniere von Gravity Assisted Mountain Biking in La Paz, meine bisher schönsten Downhill-Strecken herunter gejagt. In zwei Etappen ging es insgesamt fast 6.000 Höhenmeter in die Tiefe. Derartig Spektakuläres sieht man sonst nur in den Downhill-Videos, die hier schon zur Genüge gedreht wurden. Weiterlesen...
Labels:
Bolivien
Mittwoch, 16. Mai 2012
Superlative in La Paz
Die Stadt ist zwar alles andere als schön, bietet aber so einiges an Superlativen vor allem für den aktiven Backpacker. Die gefährlichste Straße der Welt (The Death Road), der höchste Irish-Pub der Welt (Wild Rover) mit vielleicht auch der wildesten Party, die krasseste Wrestling-Show (Cholitas Wrestling) und die ältesten Prä-Inka-Ruinen (Tiahuanaco). Nichts von alledem konnten wir uns entgehen lassen. La Paz ist so ganz anders als andere südamerikanische Städte, die durch ihre wunderschön restaurierte Kolonialarchitektur punkten. Die Stadt an sich ist eine recht hässliche Ansammlung von Betonbauten in einem vollständig zugebauten Kessel umrahmt von den imposanten Berggipfeln der Cordillera Real. Kaum ein Fleckchen Grün ist zu sehen. Dennoch ist die Lage der Stadt spektakulär. Wir waren vom 11. bis 16. Mai in der 1,8 Millionen-Einwohner-Betonwüste. Rasten die Death Road mit dem Mountainbike hinab, spazierten durch die unglaublich günstigen Märkte der Stadt, besuchten die Prä-Inka-Ruinen von Tiahuanaco und waren baff von der bolivianischen Version des Wrestlings, Mann gegen traditionell gekleidete Bolivianerin. La Paz steht aber auch für Backpacker-Party und so haben wir uns mal in eines dieser ominösen Party-Hostels getraut. Weiterlesen...
| Die Death Road von La Paz in die Yungas |
Labels:
Bolivien
Samstag, 12. Mai 2012
Tradition und Tourismus am Titicaca-See
Eingebettet zwischen den Vulkanen im Westen und den Sechstausendern des Cordillera Oriental im Osten liegt das Altiplano, eine etwa 4.000 Meter hohe Hochebene inmitten der Anden. Touristenmagnet ist zurecht der Titicaca-See. Er ist der höchste schiffbare See der Welt und ist so groß, dass man oftmals meint auf dem Meer zu sein. Zwei Orte am See buhlen um die Touristenmassen: Puno in Peru und Copacabana in Bolivien. Schön sind sie beide nicht, aber was sich im und am See abspielt, ist wirklich gigantisch. Wir besuchten vom 6. bis 10. Mai Uros, die berühmten schwimmenden Dörfer aus Schilf mit dem Charme einer Kaffee-Fahrt, Taquile, eine Insel auf der sich jahrhundertelange Traditionen gehalten haben und die Isla del Sol, den wohl friedvollsten und einsamsten Platz auf Erden. Und das alles unter dem nachtblauen, stillen Wasser des Titicaca-Sees und der tief stehenden Höhensonne. Weiterlesen...
| Auf der Isla del Sol am Titicaca-See |
Montag, 7. Mai 2012
Arequipa und das Canyonland
Noch so eine typisch peruanische Stadt. Umringt von mehr als 6.000 Meter hohen Vulkanen, mitten in einer kargen Steppe aus Geröll und Staub an den Westausläufern der Anden, liegt diese Millionenstadt. Sie ist umgeben von einem schier endlos erscheinenden Gürtel maroder, hässlicher Trabentenstädte. Bei all dem Beton, den unverputzten Ziegeln und der spärlich bewachsenen Andenhochebene, sind es vor allem die Vulkane des Misti (5.825 m) und des Chachani (6.075 m), die dieser Stadt ihr spektakuläres Setting geben. Die Altstadt ist ein wunderbarer Kontrast zum sehr touristischen Cusco. Genauso schön restauriert, aber mit Ausnahme von ein paar Tourenanbietern entlang des Plaza de Armas so gar nicht auf Touristen ausgelegt. Im Herzen der Stadt nimmt das Santa Catalina Kloster mit seinen verwinkelten Gassen, kleinen Häuschen, Kirchen und Kreuzgängen einen ganzen Block ein. Eine peruanische Version der Fuggerei. Wir erkundeten vom 2. bis 6. Mai die Stadt und das umliegende Canyonland. In den tausende Meter tiefen Colca Canyon sind wir hinabgewandert und haben in einer idyllischen Oase übernachtet. Die karge Andenwüste faszinierte uns mit ihrer Abgeschiedenheit und endlosen Weite. Wir durchquerten Salzseen am Fuße schneebedeckter Vulkane und fast 5.000 Meter hohe Andenpässe. Hunderte Lamas und Alpaqua grasen hier und Menschen mit von der Sonne gegerbten Gesichtern tragen blumige Samtkleider und traditionelle Hüte. Unterwegs waren wir im Dreiergespann mit Katharina, mit der wir schon am Machu Picchu waren. Weiterlesen...
| Am Colca Canyon |
Labels:
Peru
Donnerstag, 3. Mai 2012
Machu Picchu und das Heilige Tal der Inkas
Was macht einen Besuch dieser Welt-Ikone so besonders? Sicherlich sind es nicht der abscheuliche Ort Machu Picchu Pueblo (ehemals Aguas Calientes), die Horden amerikanischer Touristen oder die paar Grundmauern der Ruinen selbst. Diese stehen fast schon wie ein paar verfallene Berghütten auf einem Hochplateau. Dazu kommt, dass die Stadt erst im späten 15. Jahrhundert gebaut wurde und man daher auch sicherlich nicht von "Alten Steinen" sprechen kann. Zum Vergleich: Nürnbergs ältestes Haus ist aus dem Jahre 1338 und dort wohnen heute noch Menschen. Es sind vor allem zwei Dinge, die eine Reise zum Machu Picchu absolut lohnend machen: Die spektakuläre Anfahrt durch das Heilige Tal der Inkas von Cusco nach Machu Picchu Pueblo und die gigantische Gebirgslandschaft in der sich die Ruinen befinden. Auch für Nicht-Bergsteiger ist die Besteigung des 3.075 Meter hohen Machu Picchu Montaña über Tausende alte Inka-Treppen ein Erlebnis der Extraklasse. Und man muss kein alter Eisenbahner sein um die Zugfahrt durch die enge Schlucht des Rio Urubamba in einem Panorama-Wagen in vollen Zügen genießen zu können. Weiterlesen...
| Machu Picchu |
Labels:
Peru
Mittwoch, 2. Mai 2012
Cusco, traditionell und touristisch
Cusco ist voll auf Touristen ausgelegt. Die Altstadt ist perfekt restauriert. In jedem Haus gibt es entweder ein Restaurant, ein Reisebüro oder einen Touri-Neppes-Laden. Am Plaza de Armas wimmelt es nur so von Gringos, die sich buchlesend in der Sonne aalen. Dennoch hat der Ort einen unwiderstehlichen Charme. Wir kamen vom 27. bis 29. April in einem der alten Kolonialhäuser unter. Auf dem Programm standen ausgiebige Spaziergänge durch die Altstadt, das Künstlerviertel San Blas, zu der Rio-like Christusstatue und den Inka-Ruinen von Sacsayhuaman mit einem Traumblick über die Stadt. Besonders fasziniert hat uns die Unzahl kleiner, individueller Cafés und Restaurants. Mit viel Liebe zum Detail und zum Teil auch abgefahrenen Designs versuchen die Inhaber sich aus der Masse abzuheben. Und natürlich die vielen netten Backpacker, die wir in unserem Hostel kennengelernt haben. Weiterlesen...
| Plaza de Armas in Cusco |
Labels:
Peru
Dienstag, 1. Mai 2012
Huacachina, ein Ausflug in die Sahara
Nach eintöniger Fahrt entlang der kargen Pazifikküste nach Süden, finden wir in Huacachina eine wohltuende Abwechslung. Der Ort ist ein ehemals mondänes Seebad in der perfekten Oase, inmitten hoher Sanddünen. Wir fühlen uns wie mitten in der Sahara und hängen vom 24. bis 26. April ein paar entspannte Tage in diesem von Backpackern bevölkerten Ort ab. Hier regiert das Wüstenabenteuer: Wir fahren Wüstenbuggy und sandboarden die steilen Sandhänge hinab. Weiterlesen...
| Beim Sandboarden in Huacachina |
Labels:
Peru
Abonnieren
Posts (Atom)